Fasziendehnung

Was kann ich noch für mich tun?

Berechtigterweise wird mir häufig die Frage gestellt, was man denn - außer der Mobilisation der Faszien - noch tun kann, um den Zustand nach den Sitzungen möglichst lange zu erhalten. Oder vielleicht noch zu verbessern.

 

Ein wichtiger Aspekt ist sicherlich die Veränderung einiger Gewohnheiten im Alltag. Unser Fasziennetz passt sich nun mal den dominanten Bewegungs- und Haltungsmustern des Alltags an. Das bedeutet, wenn Sie primär in gekrümmter Haltung vor einem Bildschirm sitzen, wird sich die Vorderseite Ihres Oberkörpers entsprechend anpassen. Sie entwickeln einen Rundrücken.

 

Wenn Sie also im Alltag anders sitzen, anders gehen, anderes Schuhwerk tragen, anders liegen und bei Bewegungen versuchen weniger Energie aufzuwenden, tun Sie schon eine Menge für sich. Alltagsbewegungen sind, aufgrund der hohen Frequenz mit der sie durchgeführt werden, der größte verfügbare Hebel.

 

Das versteht im Grunde auch jeder.

 

Dennoch scheint es mir ein Bedürfnis nach Übungen oder einer Bewegungsschule zu geben.

 

Tja, und da habe ich etwas für Sie.

 

Über die reine Faszienmobilisation hinaus beinhaltet das Senmotic ("Senmotic" ist ein Kunstwort, das eine Abkürzung für "sensomotorisch" ist) auch eine Bewegungsschule, die zunächst aus 2 Teilen besteht:

 

  1. Unwinding
  2. Neuro-Tactile Programming (NTP)
Das Unwinding bietet Ihnen eine Methode zur eigenständigen Auflösung von faszialen Verklebungen und Senkung des Muskeltonus. Sie verbessert langfristig die Körperstruktur sowie das Körpergefühl. Gleichzeitig ist es eine Art Meditation in Bewegung und re-aktiviert die bei allen Säugetieren vorhandene "Tremor-Response".

 

Beim NTP nutzen wir die Fähigkeit des Fasziennetzes feinste Berührungen sehr früh zu erkennen, lange bevor es Ihnen bewusst ist. Während Sie beim Unwinding für sich alleine üben, arbeiten Sie beim NTP mit einem Partner. Beide Partner berühren sich gegenseitig mit minimalem Druck und rufen dadurch Veränderungen im Gegenüber hervor.
Das andere Nervensystem, wenn man so will, muss lernen sich aus diesem "Druck" herauszubewegen, ohne jedoch dabei den Kontakt zu verlieren. Ist man etwas fortgeschrittener, so entstehen Verformungen von Körper, Armen und Beinen, bei denen 3 Extremitäten gleichzeitig sehr unterschiedliche Dinge machen.
Beim NTP lernt Ihr Nervensystem feinste Druckunterschiede und -richtungen zu erkennen und diese entsprechend aufzunehmen.

 

Das NTP ist nicht nur lehrreich, sondern macht zudem auch noch echt Spaß.

 

Jetzt kommt's:

 

Bislang unterlag ich dem Glaubenssatz, dass sich meine Klienten für das Unwinding und das NTP nicht interessieren, weil es ziemlich weit entfernt von den gängigen Hüpf- und Stretchübungen ist.

 

Da ich aber immer gefragt werde, was man denn sonst noch machen kann und wir im Senmotic eine sehr ausgeklügelte Methode haben, habe ich nunmehr beschlossen, eine Kleingruppe zu gründen, die sich einmal in der Woche zum Unwinding / NTP trifft.

 

Man kann das unabhängig von einer Faszienmobilisation machen oder noch besser in Ergänzung dazu.

 

Der erste Termin für Unwinding / NTP ist der 26.06.2019 um 18:00 Uhr (bis 19:30 Uhr) in meiner Praxis.