Die 3 Elemente für ein gesundes Gelenk

Beckenbeweglichkeit
Der heutige Beitrag ist ein wenig abstrakter.
Ich gehe auf 3 Grundprinzipien ein, die für jedes Gelenk gelten und die, jede für sich oft aber im Zusammenklang, für Probleme im Gelenk sorgen können.
 
Mit Problemen meine ich Schmerzen, aber auch klicken und knirschen. 
 
Der Beitrag ist eine Art Vorbereitung auf spätere Beiträge, in denen ich mich mit konkreten Gelenken beschäftigen werde.
 
Schmerzen oder andere unangenehme Zustände in Gelenken entstehen häufig durch eingeschränkte Funktion des betreffenden Gelenks.
 
Damit ein Gelenk funktionieren kann, sind die folgenden 3 Elemente notwendig:
 
  1. Eine gewisse Minimalkraft der das Gelenk bewegenden Muskeln
  2. Ausreichende Beweglichkeit der umgebenden myofaszialen Strukturen
  3. Optimale nervale Kontrolle des betreffenden Bereichs
Zu 1) 
So gibt es etwa bei Knieproblemen einen in der Literatur beschriebenen Zusammenhang zwischen Knieproblemen und einer schwachen Quadriceps-Muskulatur (bspw. hier). In der Folge ist eine gewisse Kräftigung dieser Muskulatur bei Knieproblemen ein probates Mittel.
 
Zu 2) 
Sind myofasziale Strukturen nicht beweglich genug und an bestimmten Stellen etwa "zu kurz", kann das ungünstige biomechanische Auswirkungen auf das Gelenk haben und zu gewissen Symptomen führen. Eine Faszienbehandlung kann hier schnell Fortschritte bringen.
 
Zu 3)
Und da ist es dann auch wieder: Unser Nervensystem. Zu einem funktionierenden Gelenk gehört auch die Fähigkeit dieses zu erspüren und feinmotorisch anzusteuern. Wenn Ihnen diese Fähigkeit fehlt, kann Ihnen ein Gelenk auch einmal irgendwo "rauspoppen".
 
Fehlt eines oder mehrere dieser Elemente, ist die Wahrscheinlichkeit hoch, dass Sie ein Problem mit diesem Gelenk haben.
 
Wie Sie das konkret auf bestimmte Gelenke anwenden, erzähle ich Ihnen in einem späteren Beitrag.

 

Bildnachweis: Holger Slaghuis, "Gelenk|Ich", flickr.com - CC BY-NC-ND 2.0

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