3 Wege spielerisch die Beweglichkeit zu verbessern

Woran denken Sie, wenn Sie "Beweglichkeit verbessern" lesen? 

 

Vermutlich denken Sie an Yoga oder Gymnastik. An Stretching oder ähnliches. 

 

Für meinen Geschmack sind diese Varianten grottenlangweilig - jedenfalls auf Dauer. Es gibt durchaus interessantere und vor allem auch funktionalere Möglichkeiten die Beweglichkeit zu auf spielerische Art und Weise zu verbessern. 

 

Diese möchte ich Ihnen heute vorstellen. 

 

All diesen Methoden ist gemein, dass sie vor allem die Beweglichkeit in 3 Dimensionen verbessern, Sie zu Dingen "zwingt", die Sie normalerweise nie machen würden, dabei das Nervensystem schulen und zudem einen Riesenspaß machen. 

 

Möglichkeit 1: Bouldern

Beim Bouldern klettern Sie in einer Kletterhalle unter abgesicherten Bedingungen an einer Kletterwand hoch. Dabei müssen Sie sich an der einen oder anderen Stelle ziemlich verbiegen, um weiter zu kommen. Sie werden immer wieder gezwungen Ihre Komfortzone zu verlassen. Einfach mal nach "Bouldern Dresden" suchen. 

 

Möglichkeit 2: Slackline

Vielleicht haben Sie eine Slackline schon einmal an einem schönen Sommertag im Park gesehen. Eine Slackline ist ein knapp 5cm breites Band, das man zwischen zwei Bäume spannt. Und dann balanciert man darüber. Was sich so einfach anhört ist tatsächlich recht schwierig, da das Seil hin- und herpendelt. Es empfiehlt sich hier anfänglich bspw. mit einem Besenstiel zu arbeiten, den man wie einen Spazierstock handhabt. Auf der Slackline trainieren Sie nicht nur ihr Gleichgewichtsgefühl, sondern Ihr gesamtes Fasziennetz. Denn das muss dann ganz schön arbeiten. Eine Slackline bekommen Sie schon ab knapp 40,00 EUR bei Amazon. 

 

Möglichkeit 3: Senmotic Neuro-Tactile Programming

Beim Neuro-Tactile Programming - kurz: NTP - geht es darum mit einem Partner zu arbeiten. Beide berühren sich sehr sanft und versuchen nun mit ihren Armen und Beinen den Körper des anderen zu berühren. Der Partner muss sich ohne Kraftanstrengung aus dieser Vorwärtsbewegung herausbewegen. Das ganze wird langsam ausgeführt, denn es geht ja darum, etwas zu lernen. Auf diese Art und Weise bekommen Sie durch Ihren Partner eine Rückmeldung über Ihre Verspannungen, denn wenn Sie zu steif sind, wird Ihr Partner Sie am Körper berühren können. Um den "Angriffen" des Partner zu entgehen müssen Sie stellenweise mit 3 Extremitäten zum Teil völlig unterschiedliche Sachen machen und Ihren Körper in lustige Positionen bringen, die Sie von allein, weder im Alltag, noch bei irgendeiner Gymnastikmethode, je machen würden. NTP biete ich im Privatunterricht, oder in Kleingruppen an. Wenn das für Sie interessant ist, sprechen Sie mich gerne an. 

 

Sie können diese Methoden natürlich auch miteinander kombinieren und mal dieses und mal jenes machen. Sie verbessern dadurch Ihre Beweglichkeit und Ihre Bewegungsqualität.

 

Und: Sie werden darin im Laufe der Jahre immer besser und können das locker bis zu Ihrem 99sten Geburtstag und darüber hinaus machen.

Bildnachweis: Igor Menezes Fotógrafo, "Slackline" via flickr.com, Creative Commons BY 2.0

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