Wie Sie kostengünstig Ihre Magnesiumversorgung verbessern

 

 

Magnesium ist eines der wichtigsten Mineralien. Es ist an hunderten von Vorgängen im Körper beteiligt und spielt eine erhebliche Rolle im Verdauungs-, Immun- und Lymphsystem. Es ist für die Knochengesundheit sehr wichtig (vgl. Castiglioni et al.), denn es spielt eine Rolle bei der Proteinsynthese, die wiederum wichtig für die Knochendichte ist.

 

Die Ärztin Carolyn Dean listet in ihrem Buch "The Magnesium Miracle" unter anderem folgende Funktionen auf:

  • Magnesium ist Katalysator für die meisten chemischen Reaktionen im Körper
  • Magnesium produziert und transportiert Energie (als Co-Faktor für das Enzym ATP in den Mitochondrien)
  • Magnesium ist wichtig für die Proteinsynthese Neurotransmitter
  • Magnesium entspannt Muskeln (in diesem Zusammenhang wird es Ihnen bekannt sein)

Diese Liste ist nicht annähernd komplett.

 

Carolyn Dean listet 56 Beschwerden, bei denen eine mangelnde Versorgung mit Magnesium eine Rolle spielen, u.a.:

 

  • Osteoporose
  • Sodbrennen
  • Angina
  • Asthma
  • Panikattacken und Depression
  • Nierensteine
  • Migräne
  • Muskelkrämpfe
  • Fibromyalgie
  • Parkinson

Eine ausreichende Versorgung mit Magnesium erscheint also sinnvoll.

 

 

Wie Sie Ihre Magnesium-Versorgung verbessern

 

 

Um die Magnesiumversorgung drastisch zu verbessern hilft es wenig zu schauen, welche Lebensmittel besonders viel Magnesium enthalten. Auch Magnesium in Form von Tabletten sind eher ungünstig, denn Magnesium wird vom Körper nur sehr schwach aufgenommen. Nur ca. 30-40% der zugeführten Menge kommt überhaupt in den Zellen an, der Rest wird ausgeschieden. Nehmen Sie zuviel Magnesium auf, um das auszugleichen, bekommen Sie Durchfall.

 

Es gibt eine Methode wie man zugeführtes Magnesium zu 100% aufnehmen kann: nämlich "transdermal".

 

Bedeutet: Über die Haut aufnehmen.

 

Man kann dies über Fußbäder oder auch Vollbäder machen.

 

In meiner Sicht alltagstauglicher ist es, sich mit Magnesium"öl" einzusprühen. Ich mache das morgens immer nach dem Duschen, da die Haut dann noch aufnahmefähiger ist. Magnesium"öl" ist nicht wirklich ein Öl - es hinterlässt einen leichten, wirklich minimalen, öligen Film auf der Haut - jedenfalls bis alles eingetrocknet ist. Sehr empfindliche Menschen mag das stören, mich jedoch nicht. Wenn Sie zu den eher empfindlichen Personen gehören, dann lassen Sie das "Öl" eine halbe Stunde einziehen und duschen sie sich dann nochmal.

 

Das tolle an Magnesiumöl ist, dass es spottbillig ist - vor allem im Vergleich zu den eher teuren Magnesium-Tabletten aus der Apotheke.

 

Was Sie für die Herstellung von Magnesiumöl brauchen:

So geht's:

Lösen sie ganz einfach 33g Magensiumchlorid in 1 Liter Wasser auf - oder entsprechend 16.5g in 0,5 Liter Wasser. Füllen Sie das in eine Sprühflasche und den Rest bewahren Sie auf.

 

Wenn Sie sich noch ein oder zwei Tropfen ätherisches Öl hinzufügen, haben Sie gleichzeitig noch ein Body-Spray (so etwas zum Beispiel).

 

Fertig.

 

Das Magnesiumchlorid hat sich aufgelöst, wenn das Wasser wieder klar ist. Anfänglich ist das nämlich leicht milchig.

 

Bei dieser Konzentration befinden sich anschließend ca. 1,97g reines Magnesium in der Lösung (also 1970mg).

 

Bonustipp: Entsprechend mit Wasser verdünnt, können Sie das Magnesiumöl auch trinken, wenn Sie mal keine Lust haben sich einzusprühen. Ich gieße dann einen Fingerbreit in ein Glas und fülle das mit Wasser auf.

 

Bonustipp 2: Falls Sie sich fragen, wie man den krummen Wert von 12,5g misst: Dazu verwendet man eine Präzisionswaage. Die gibt es schon für kleines Geld. Sie können damit bis auf die 2. Kommastelle genau abwiegen.

 

 

Bildnachweis:

Erstellt mit canva.com

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